PRESSEMITTEILUNG: Welttag des Artenschutzes: Europa muss mit gutem Beispiel vorangehen

PRESSEMITTEILUNG: Welttag des Artenschutzes: Europa muss mit gutem Beispiel vorangehen

PRESSEMITTEILUNG, Montag, 2. März 2020 – Brüssel
 
Welttag des Artenschutzes: Europa muss mit gutem Beispiel vorangehen
Am 3. März ist der Welttag des Artenschutzes. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) sind ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten weltweit bedroht, davon die Hälfte stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht.
  
Hierzu kommentiert die grüne Europaabgeordnete Jutta Paulus:

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Bild: Von Kookaburra 81 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59154429

Spezies der Woche #6 (KW9-2020) – Der Berglaubsänger

Verbreitungsstatus Extrem selten, weniger als fünf Exemplare in Rheinland-Pfalz
Restvorkommen Bayern und Baden-Württemberg
Letzte Sichtung in Rheinland-Pfalz 2017 in der Verbandsgemeinde Otterberg
Lebensraum sonnige Waldhänge an Bergrücken bis 2000 m Höhe
Bedrohung Verbuschung, Insektensterben, Klimawandel, Lichtverschmutzung

Der Berglaubsänger gehört zu den Langstreckenziehern und überwintert südlich der Sahelzone. Er kommt vorwiegend im Mittelmeerraum vor; die Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg stellen die nördliche Grenze der Verbreitung dar.Der Berglaubsänger ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Insekten und deren Larven und baut sein Nest auf den Boden zwischen lückigem Gebüsch. Durch zunehmende Eutrophierung vor allem durch Luftschadstoffe wachsen an den bevorzugten kargen Sonnenhängen immer mehr Büsche, die keinen freien Bodenplätze mehr übrig lassen.

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PRESSEMITTEILUNG: AKW Fessenheim wird endlich abgeschaltet

PRESSEMITTEILUNG: AKW Fessenheim wird endlich abgeschaltet

PRESSEMITTEILUNG, Freitag, 21. Februar 2020 – Brüssel

AKW Fessenheim wird endlich abgeschaltet

Morgen wird der erste Block des französischen Atomkraftwerks Fessenheim abgeschaltet. Fessenheim ist seit 1977 in Betrieb und somit das älteste AKW in Frankreich. Es gilt schon seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko und blickt auf zahlreiche Störfälle zurück.
  
Hierzu kommentiert die Europaabgeordnete Jutta Paulus:
SOER-Bericht 2020, Teil 1/11:: Artenvielfalt und Natur

SOER-Bericht 2020, Teil 1/11:: Artenvielfalt und Natur

Bild:Blick_von_der_Wegelnburg_nach_Norden -H.Schreiber

Artenvielfalt und Natur

Artenschutz – Chancen und Probleme am Beispiel Biosphärenreservat Pfälzer Wald/Nordvogesen
Eines der europäisch geschützten Flora-Fauna-Habitat-Gebiete ist das deutsch-französische Biosphärenreservat Pfälzer Wald-Nordvogesen. Dieses Gebiet im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umfasst von Nord nach Süd drei große Waldbereiche um Johanniskreuz, Hinterweidenthal und das Dahner Felsenland sowie einige kleinere Waldbestände und Wiesentäler von insgesamt rund 180 000 ha. Hier finden sich die meisten unterschiedlichen Lebensraumtypen trockener bis feuchter Standorte in Rheinland-Pfalz. Auch die Anzahl der im Gebiet vorkommenden Tierarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie ist weit überdurchschnittlich. Streng geschützte Tierarten wie Mopsfledermaus und Bachneunauge haben hier ihre Lebensräume, Luchse wurden erfolgreich wieder angesiedelt. Neben diesen Leitarten profitieren aber auch viele weitere Tiere und Pflanzen vom Status des Schutzgebietes. Die größte Bedrohung ist der Straßenverkehr, insbesondere der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 10, sowie die französische Autobahn um Straßburg. Daher befinden sich viele bedrohte Arten trotz weiträumiger Schutzzone in schlechtem Erhaltungszustand.

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SOER-Bericht 2020, Teil 2/11: Wasser

SOER-Bericht 2020, Teil 2/11: Wasser

Bild: Triftwehr an der Wieslauter: Fotograf: Engelberger

Wasser
Das Süßwasser-Kapitel des SOER-Berichts beschäftig sich vor allem mit dem qualitativen Zustand von Oberflächen-, Trink-und Grundwasser.
Wichtigste Voraussetzung für eine gesamteuropäischen Strategie zum Wasserschutz und Wassermanagement ist eine einheitliche Erfassung der Wasserqualität innerhalb der Mitgliedsstaaten. Dies ist bisher nicht der Fall: im Moment werden 55 verschiedene Methoden parallel genutzt. Dennoch stellt die europäische Umweltagentur fest, dass genügend qualitativ hochwertiges Wasser, selbst zur Wiedervernässung von Feuchtgebieten, zur Verfügung steht. Es handelt sich vielmehr um eine Frage des Wassermanagements- und der Gefahrenabwehr.

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Spezies der Woche #5 (KW8-2020) Die zarte Rubinjungfer

Spezies der Woche #5 (KW8-2020) Die zarte Rubinjungfer

Bild: Zwei Zarte Rubinjungfern, unten Weibchen oben Männchen, Fotograf: Christian Fischer

Verbreitungsstatus In Rheinland-Pfalz ausgestorben
Restvorkommen Am Bodensee, im Schwarzwald, in Niedersachsen
Letzte Sichtung in Rheinland-Pfalz 1980 im Landkreis Bitburg-Prüm
Lebensraum Saure Bäche und Moore
Bedrohung Verschwinden von Mooren, Straßenbau

Mehr Infos:

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PRESS RELEASE: Planned lifetime extension of French nuclear power plants: study confirms worrying safety situation

PRESS RELEASE: Planned lifetime extension of French nuclear power plants: study confirms worrying safety situation

PRESS RELEASE, Wednesday, 19th of Februar 2020 – Brussels

Planned lifetime extension of French nuclear power plants: study confirms worrying safety situation

This morning, Green MEPs Jutta Paulus (DE) and Michèle Rivasi (F) presented a study on the safety of French nuclear power plants in the European Parliament.
 
The study concludes that the nuclear power plants under discussion for a lifetime extension do not meet the internationally valid safety standards and that necessary upgrades are in most respects not possible or economically feasible.
 
These 900 MW reactors have already exceeded their planned lifetime. Moreover, their safety concepts date back to the 1960s and 1970s.
  
Greens/EFA MEP Jutta Paulus comments:
PRESSEMITTEILUNG: Geplante Laufzeitverlängerung maroder französischer AKW - Studie bescheinigt besorgniserregende Sicherheitssituation

PRESSEMITTEILUNG: Geplante Laufzeitverlängerung maroder französischer AKW – Studie bescheinigt besorgniserregende Sicherheitssituation

PRESSEMITTEILUNG, Mittwoch, 19. Februar 2020 – Brüssel

Geplante Laufzeitverlängerung maroder französischer AKW: Studie bescheinigt besorgniserregende Sicherheitssituation

Heute Morgen haben die grünen Europaabgeordneten Jutta Paulus (DE) und Michèle Rivasi (F) im Europäischen Parlament eine Studie zur Sicherheit französischer AKW vorgestellt.
 
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die für eine Laufzeitverlängerung in der Diskussion stehenden AKW die international gültigen Sicherheitsstandards nicht erfüllen und notwendige Nachrüstungen in den meisten Punkten nicht möglich oder nicht wirtschaftlich darstellbar sind.
 
Diese 900 MW – Reaktoren haben ihre vorgesehene Laufzeit bereits überschritten. Zudem stammen ihre Sicherheitskonzepte aus den 1960er und 1970er Jahren.
  

Hierzu kommentiert die Europaabgeordnete Jutta Paulus:

Pressemitteilung: Abschaltung des Schweizer AKWs Mühleberg

Alarmierende Erkenntnisse zum Sicherheitsniveau französischer AKW

ARTIKEL, Mittwoch, 19. Februar 2020 – Brüssel

Neue Studie zur Sicherheit französischer AKW
Alarmierende Erkenntnisse zum Sicherheitsniveau französischer AKW

Im Januar 2020 wurde bekannt, dass Frankreich vorerst auf den Bau neuer Atomreaktoren verzichten wird. Die Entscheidung wird auf frühestens Ende 2022 verschoben und bis dahin der Umstieg auf erneuerbare Energien geprüft. Auch die Inbetriebnahme des seit 2007 im Bau befindlichen Druckwasserreaktors in Flamanville soll wegen Baumängeln und massiver Sicherheitsbedenken bis dahin abgewartet werden.

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