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SUMMARY:Natur auf der Kippe – Zukunft und Zuversicht
DESCRIPTION:Klimakrise und Artensterben sind in den nächsten zehn Jahren die größte Gefahr für Gesellschaft und Wirtschaft. Ein Kollaps des globalen Systems droht. So warnten nicht irgendwelche „Ökos“\, sondern die führenden Wirtschaftsexperten der Welt im „Global Risk Report“ des Weltwirtschaftsforums 2024 in Davos. Anders ausgedrückt: No Nature\, no Party! Nur spiegelte sich diese Dringlichkeit bei den Wahlen dieses Jahres\, in Deutschland\, in Europa und wohl auch der kommenden in den USA\, nicht wieder. Waren wir nicht schon mal weiter?   \nWie gehen wir mit solchen Rückschlägen um\, wenn die Zeit drängt? Woher nehmen wir Kraft zum Weitermachen? Dafür brauchen wir Mut und Zuversicht. Wie wappnen wir uns für die Zukunft? \nDies und mehr bespreche ich in digitaler Teilnahme an der Podiumsdiskussion im Rahmen des 20. Darßer NaturfilmFestival in Darßer Arche Wieck am Freitag\, den 04.10.2024 um 18:00 Uhr\, zusammen mit Experten aus Physik\, Neurowissenschaften und Biologie. \nIhr seid interessiert und in Darßer Arche Wieck? Dann könnt ihr kostenlos teilnehmen. \nMehr Informationen findet ihr hier. \nEure Jutta Paulus \n 
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SUMMARY:Alarmstufe Rot beim Artensterben – Warum Umwelt- und Naturschutz in die Offensive kommen müssen
DESCRIPTION:Mehr als 150 Wissenschaftler*innen schlagen Alarm: Über 60 % der untersuchten Lebensräume in Deutschland befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand. Besonders betroffen sind artenreiche Äcker und Grünland\, Moore\, Moorwälder\, Sümpfe und Quellen – allesamt Lebensräume\, die für unsere Artenvielfalt von entscheidender Bedeutung sind. Positive Entwicklungen sind leider die Ausnahme. Zu diesen ernüchternden Ergebnissen kommt der jüngste Faktencheck Artenvielfalt.  \nUm so wichtiger also\, dass im Oktober auf der Weltbiodiversitätskonferenz\, der sogenannten COP 16\, in Kolumbien darüber verhandelt wird\, wie wir das globale Artensterben stoppen können. Dieses Jahr wurde das europäische Nature Restoration Law\, das Gesetz zur Rettung der Natur\, endlich verabschiedet. Aber Gesetze reichen natürlich nicht aus; wir haben ein Umsetzungsproblem. Sonst wären unsere Ökosysteme nicht in diesem beklagenswerten Zustand. Und überdies nimmt das europaweite Erstarken rechter Kräfte bereits Einfluss auf die Umwelt- und Naturschutzpolitik. \nDarum sind auch die Anhörungen der neuen EU-Kommissar*innen so wichtig. Diese finden im November in Brüssel statt. Vor dem Hintergrund des globalen Artensterbens kommt der der designierten Umweltkommissarin Jessika Roswall eine besonders wichtige Aufgabe zu. Der Zustand unserer Natur verlangt nach entschlossenem Handeln. Ob sie aber die richtige Besetzung ist\, wird der November zeigen. \nFür mich ist klar: Wenn wir das Erreichte verteidigen\, einen Rückschritt verhindern und eine starke Stimme für die Natur sein wollen\, brauchen wir breite Bündnisse und neue Allianzen. \nDiese Notwendigkeit betont auch Dr. Jan-Niclas Gesenhues in seinem Buch „Offensiver Umweltschutz“. Und darum ruft er dazu auf\, Allianzen zu bilden\, die tief in die Mitte der Gesellschaft hineinwirken. Nur gemeinsam können wir die Grundlagen für einen nachhaltigen Naturschutz schaffen und den Herausforderungen unserer Zeit effektiv begegnen. \nIch freue mich sehr\, am 10.10.2024 um 19:00 Uhr mit Jan-Niclas Gesenhues in meinem Webinar über genau diese Herausforderungen sowie über sein neues Buch zu sprechen\, aus dem er auch lesen wird. Ich freue mich auf Eure Anmeldungen! \nIhr könnt euch hier anmelden. \nEure Jutta Paulus
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SUMMARY:Moore verbinden: Klima\, Arten & Natur
DESCRIPTION:Im Oktober 2024 steht die COP16 in Kolumbien an – die erste Biodiversitätskonferenz seit dem Kunming-Montreal-Abkommen von 2022. Bei dieser Konferenz werden Regierungen weltweit Bilanz ziehen\, wie sie bei der Umsetzung vorangekommen sind und wie nationale Strategien weiter verbessert werden können. Doch in der öffentlichen Debatte fehlt oft ein entscheidender Aspekt: die enge Verbindung zwischen Klimaschutz\, dem Erhalt der Artenvielfalt und dem Schutz unserer Natur als Ganzes.  \nEin perfektes Beispiel für ein Ökosystem\, das all dies symbolisiert\, sind Moore. Sie zeigen\, wie stark beides zusammenhängt. Sie speichern enorme Mengen CO2\, helfen bei der Klimaanpassung\, sind wichtige Trittsteine für Zugvögel und bieten Lebensraum für viele seltene und bedrohte Arten. Deshalb sind ihr Schutz\, ihre Revitalisierung und ihre nachhaltige Nutzung entscheidend. Mission to Marsh setzt sich deshalb für den Erhalt und die Wiederherstellung von Mooren ein – denn Moore sind stille Klimahelden.  \nUnd genau darüber spreche ich am 14.10.2024 um 19:00 Uhr. Ich freue mich auf Lena Schilling\, Klimaaktivistin aus Österreich und Grüne Europaabgeordnete\, sowie auf Ann-Christin Kornelsen\, Co-Gründerin von Mission to Marsh und Moorexpertin\, die uns spannende Einblicke in die Bedeutung von Mooren und ihre Arbeit für den Schutz dieser wertvollen Ökosysteme geben wird.  \nIch freue mich auf eure Anmeldungen! 
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SUMMARY:Atomkraft und künstliche Intelligenz - Was Tech-Konzerne und die Atomindustrie planen
DESCRIPTION:Liebe Freund*innen! \nweitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit bildet sich gerade eine neue unheilige Allianz: Mächtige Tech-Konzerne wie Microsoft und einflussreiche Silicon-Valley-Investoren um Trump-Financier Peter Thiel tun sich zusammen mit der Atomindustrie. Ihr Ziel: Regierungen davon zu überzeugen\, dass der Energiehunger der künstlichen Intelligenz nur mit Atomkraft gestillt werden kann. Was stimmt: Der Energiebedarf durch die großen KI-Sprachmodelle wie ChatGPT geht durch die Decke und wird von den Planungen für die Energiewende kaum beachtet. \nDass jetzt nur noch Atomkraft hilft\, ist ein Mythos.  \nErneuerbare sind schon heute günstiger\, schneller aufzubauen und funktionieren dezentral ohne Mega-Konzerne. Zudem blenden Atomindustrie und Tech-Mogule die vielen ungelösten Probleme der Atomkraft aus und wälzen sie auf die Gesellschaft ab. Von Endlagerung\, über Sicherheit zur Herkunft des Urans aus Staaten wie Russland. In den USA hat Microsoft schon den stillgelegten Meiler “Three Mile Island 1” gekauft und plant\, ihn in Betrieb zu nehmen. Auch in Europa wächst der Druck\, statt auf günstige Erneuerbare zu setzen\, zukünftige Rechenzentren direkt mit Atom-Meilern zu planen.  \nIhnen geht es vor allem um eins: Kontrolle. \nDenn wenn private Akteure für den eigenen Profit ihre eigene Energiepolitik machen\, Strategie und Preise nach belieben setzen können und im Ernstfall durch eigene Kraftwerke nicht mehr abschaltbar sind\, haben Bürger:innen und Demokratie das Nachsehen.  \nEin Beispiel\, wohin das führen kann: Wenige Gespräche zwischen Elon Musk und dem Kreml genügten\, damit er sein Starlink-Internet vorübergehend für die ukrainischen Verteidiger:innen ausschaltete. \nIn diesem Webinar wollen wir genauer hinschauen\, was Microsoft\, Thiel und Co. da gerade planen. Und ein Gegenmodell entwickeln\, wie die digitale Transformation\, wie künstliche Intelligenz zusammengeht mit der ökologischen Transformation\, in der die Bürger:innen das Sagen haben\, und nicht die libertär-chauvinistischen Tech-Boys Musk\, Thiel und Co. \nUnsere Gäste sind: \n\nDr. Heidy Khlaaf\, Chief AI Scientist at The AI Now Institute\nAnke Herold\, Geschäftsführerin des Öko-Institut e.V.\nJutta Paulus MdEP\, Energie-Expertin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament (Mit-Veranstalterin)\nAlexandra Geese MdEP\, Digital-Expertin der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament (Mit-Veranstalterin)\n\nMeldet euch hier an! \nEure Jutta Paulus
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SUMMARY:Nuclear Power and Artificial Intelligence - What tech companies and the nuclear industry are planning
DESCRIPTION:Dear friends! \nLargely unnoticed by the public\, a new unholy alliance is currently forming: powerful tech companies like Microsoft and influential Silicon Valley investors around Trump financier Peter Thiel are teaming up with the nuclear industry. Their goal: to convince governments that the energy hunger of artificial intelligence can only be satisfied with nuclear power. It is true that the energy requirements of large AI language models such as ChatGPT are skyrocketing\, and that they are hardly being considered in the plans for the energy transition. \nHowever\, it is a myth that nuclear power is the only solution.  \nRenewables are already cheaper\, can be built faster and function decentrally without mega-corporations. In addition\, the nuclear industry and tech moguls are ignoring the many unresolved problems of nuclear power and passing them on to society. From final storage and safety to the origin of the uranium from countries like Russia. In the US\, Microsoft has already bought the decommissioned ‘Three Mile Island 1’ reactor and plans to put it back into operation. In Europe\, too\, there is growing pressure to plan future data centres directly with nuclear reactors instead of using affordable renewables.  \nThey are primarily concerned with one thing: control. \nBecause if private actors make their own energy policy for their own profit\, if they can set strategy and prices as they please and can no longer be shut down in an emergency\, then citizens and democracy are left behind.  \nAn example of where this can lead: a few conversations between Elon Musk and the Kremlin were enough for him to temporarily shut down his Starlink internet for Ukrainian defenders. \nIn this webinar\, we want to take a closer look at what Microsoft\, Thiel and Co. are currently planning. And develop a counter-model of how digital transformation and artificial intelligence goes together with ecological transformation\, in which citizens have the say\, and not the libertarian-chauvinist tech boys Musk\, Thiel and Co. \nOur guests are: \n\nDr Heidy Khlaaf\, Chief AI Scientist at The AI Now Institute\nAnke Herold\, Executive director of the Öko-Institut e.V.\nJutta Paulus MEP\, energy expert of the Greens/EFA group in the European Parliament (co-organiser)\nAlexandra Geese MEP\, digital expert of the Greens/EFA group in the European Parliament (co-organiser)\n\nSign up here! \nYour Jutta Paulus
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SUMMARY:Update von der UN-Biodiversitätskonferenz
DESCRIPTION:Die Welt blickt gespannt nach Cali\, Kolumbien\, wo derzeit die 16. UN-Biodiversitätskonferenz (COP16) stattfindet. Diese internationale Konferenz markiert einen wichtigen Moment im Kampf gegen das weltweite Artensterben. Wie weiter nach dem Kunming-Montreal-Abkommen? Der Verlust von Biodiversität beschleunigt sich weiter – mit gravierenden Folgen für Mensch und Natur. Gleichzeitig müssen wir klarer herausstellen\, dass Artenschutz und Klimakrise untrennbar miteinander verknüpft sind.   \nIn dieser kritischen Phase möchte ich Euch am 24.10.2024 um 18:00 Uhr zu einem Webinar einladen\, bei dem wir aktuelle Einblicke direkt von der COP16 und eine wissenschaftliche Einschätzung zum Artensterben präsentieren.  \nDaher freue ich mich auf meine Gäste Sebastian Amler\, COP 16-Jugenddelegierter und Naturschutzjugend\, und Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese\, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig.  \nProf. Dr. Katrin Böhning-Gaese wird einen Überblick über den Stand des Artenschutzes geben. Wo stehen wir im globalen Artenschutz? Der aktuelle Living Planet Report sowie der Faktencheck Artenvielfalt zeigen\, dass viele Lebensräume weltweit – auch in Europa – in einem besorgniserregenden Zustand sind. Was also müssen wir konkret tun\, um sowohl das Artensterben zu stoppen als auch die Klimakrise zu bewältigen?  \nIm Anschluss wird Sebastian Amler live aus Kolumbien zugeschaltet sein. Sebastian wird uns direkt von den Verhandlungen der COP16 berichten: Wie ist die Lage vor Ort? Was wurde bisher erreicht und welche Hürden müssen noch überwunden werden\, um das Artensterben zu stoppen?  \nSchon jetzt ist klar: Eine wichtige Rolle werden Nature-based Solutions spielen. Das bedeutet\, durch Schutz und Renaturierung von Ökosystemen Klimaschutz und Klimaanpassung voranzubringen.  \nDenn eines ist sicher: Der Zustand unserer Natur erfordert dringendes Handeln und nur wenn wir Klimaschutz und Artenschutz zusammen denken\, können wir den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden.  \nIch freue mich auf Euch!  \nEure Jutta Paulus 
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