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40 Jahre Tschernobyl – Erinnern heißt Handeln

22. April @ 20:00 - 21:00

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Die Explosion des Atomreaktors Tschernobyl im April 1986 gilt bis heute als eine der schwersten Umweltkatastrophen der Geschichte. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind bis heute in ganz Europa spürbar. Der Super-GAU von Tschernobyl erinnert uns eindringlich daran, welche Risiken mit der Nutzung der Atomkraft verbunden sind.

40 Jahre später erleben wir jedoch eine absurde Renaissance der antiquierten Atomdebatte: Mini-Atomkraftwerke werden als vermeintliche Lösung für Energie- und Klimaprobleme präsentiert, oft ohne eine ehrliche Auseinandersetzung mit ihren bekannten Problemen:

  • Hohe Kosten
  • Ungelöste Endlagerfragen
  • Sicherheitsrisiken
  • Neue geopolitische Abhängigkeiten, etwa durch Uranimporte aus autoritären Staaten wie Russland

All das wird in der Debatte ausgeblendet.

Gemeinsam mit dem Umwelt- und Technikhistoriker Prof. Dr. Frank Uekötter werfe ich einen fundierten Blick zurück auf Tschernobyl und diskutiere, welche Lehren wir heute daraus ziehen müssen. Prof. Uekötter forscht seit vielen Jahren zur Geschichte von Umweltpolitik und Energie und bringt eine historische Perspektive in die aktuelle Debatte ein.

Datum: 22. April 2026

Uhrzeit: 20:00–21:00 Uhr auf Zoom

Diskutiert mit uns über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Energiepolitik, ich freue mich auf Euch!

Mit europäischen Grüßen, Eure Jutta Paulus

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