Täglich sterben 130 Arten weltweit aus. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche ehemals heimische Arten, die seit Jahren und Jahrzehnten vermisst werden. Um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie umfassend das Artensterben ist, könnt ihr in dieser Karte die ausgestorbnenen Arten der roten Liste „Brutvögel, Libellen, Großschmetterlinge, Säugetiere und Blütenpflanzen“ an ihrem letzten Nachweißort kennenlernen.

Besonders auffallend ist, dass besonders die Arten betroffen sind, deren Lebensraum in Feuchtgebiete zu fnden ist. Ein „Sumpf“, „Moor“ oder „Wasser“ im Artennamen kommt schon fast einem Todesurteil gleich, ähnlich deutlich sieht man die Betroffenheit von Insekten – Sie machen den allergrößten Teil der ausgestorbenen Arten aus.

Hinweiß: Bewusst habe ich die Ortsmitten als Kartierungspunkt ausgesucht, um einen intensiven Suchtourismus in empfindlichen Gebieten zu vermeiden. Außerdem sind bisher nur die Arten aufgeführt, deren letzter Fundort bekannt ist. Die roten Listen der ebenso gefährdeten Amphibien oder Reptilien sind leider so alt, dass sie als Datengrundlage nicht mehr zu gebrauchen sind. Daher eine Beschränkung auf die oben genannten Listen.

Wenn ihr einen Eindruck über die Gesamtheit der in Rheinland-Pfalz ausgestorbenen Tierarten bekommen wollt, empfehle ich euch einen Blick in die Roten Listen hier

Und hier geht es zu meiner Karte der ausgestorbenen Tierarten:

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