Brexit: Großbritannien muss Mitglied der Nordsee-Kooperation bleiben

Brexit: Großbritannien muss Mitglied der Nordsee-Kooperation bleiben

PRESSEMITTEILUNG, Freitag, 31. Januar 2020 – Brüssel

Die Europäische Kommission sieht Großbritannien nach dem Brexit nicht mehr als Teil der Nordsee-Kooperationsgruppe an, obwohl es nach dem Austritt Mitglied der Plattform bleiben möchte.

Die Nordsee-Kooperation ist ein Zusammenschluss europäischer Staaten zur Zusammenarbeit bei Erneuerbaren Energieprojekten in der Nordsee. Mitglieder der Nordsee-Kooperation sind Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien.

Hierzu kommentiert die grüne Europaabgeordnete Jutta Paulus:

„Wenn wir Europäerinnen und Europäer nicht zusammenarbeiten, egal ob EU-Mitglied oder nicht, werden wir die Pariser Klimaziele nicht erreichen. Deshalb steht es für mich außer Frage, dass Großbritannien natürlich auch nach dem Brexit Teil der Nordsee-Kooperation bleibt. Ich erwarte von Deutschland, das momentan den Vorsitz der Nordsee-Kooperation innehat, dass es sich klar für einen Verbleib Großbritanniens positioniert.

Die EU-Kommission hat im November 2018 ausgerechnet, dass wir bis zum Jahr 2050 zwischen 230 und 450 Gigawatt installierte Leistung auf See brauchen, um klimaneutral zu werden. Das von der Bundesregierung für 2030 angestrebte Ausbauziel liegt bei gerade einmal 20 Gigawatt.“

Beitrag erstellt in Energie, Europa, Klima

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