PRESSEMITTEILUNG: Medikamentenengpässe: Gesundheitssystem muss Daseinsvorsorge sein!

PRESSEMITTEILUNG, Mittwoch, 25. März 2020 – Brüssel

Medikamentenengpässe: Gesundheitssystem muss Daseinsvorsorge sein!

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat vor den Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den europäischen Medikamentenmarkt gewarnt.
Die Quarantänevorkehrungen in China hätten zu Produktionseinbrüchen geführt, wodurch bereits jetzt die Weiterverarbeitung der Wirkstoffe aus China in Indien betroffen sei. Dadurch sei mittelfristig mit Preissteigerungen bei Medikamenten in Europa zu rechnen, und es bestehe die Gefahr, dass China diesen Zustand künftig als „indirektes Druckmittel“ für die „Durchsetzung eigener Interessen“ nutzen könnte.
 
 Hierzu kommentiert die grüne Europaabgeordnete und Pharmazeutin Jutta Paulus:

PRESSEMITTEILUNG: Recycling allein macht noch keine Kreislaufwirtschaft

PRESSEMITTEILUNG, Mittwoch, 11. März 2020 – Brüssel
Recycling allein macht noch keine Kreislaufwirtschaft
Heute wird die Europäische Kommission ihren Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft vorstellen.
Soeben hat der European Academies Science Advisory Council (EASAC) seinen Bericht zu Plastikverpackungen in der Kreislaufwirtschaft veröffentlicht. In diesem verdeutlicht der EASAC, dass wir einen grundlegenden Systemwandel benötigen, um die Plastikkrise unter Kontrolle zu bekommen. Erstmals haben führende Wissenschaftler*innen aus 28 Ländern die Stoffströme von Plastik untersucht.
 
 
Hierzu kommentiert die Europaabgeordnete Jutta Paulus:

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PRESSEMITTEILUNG: EU-Chemikalienverordnung REACH: 92 % der Rechtsverstöße betreffen Importe, allen voran Kinderspielzeug

PRESSEMITTEILUNG: EU-Chemikalienverordnung REACH: 92 % der Rechtsverstöße betreffen Importe, allen voran Kinderspielzeug

PRESSEMITTEILUNG, Montag, 17. Februar 2020 – Brüssel
EU-Chemikalienverordnung REACH: 92 % der Rechtsverstöße betreffen Importe, allen voran Kinderspielzeug

Laut Verband der Europäischen Chemischen Industrie CEFIC werden
mehr als zehn Jahre nach Inkrafttreten der EU-Chemikalienverordnung REACH noch immer Produkte auf den Markt gebracht, die nicht den Vorgaben entsprechen. 92 % dieser Produkte stammen aus Importen. Sie enthalten Stoffe, die gefährlich sind und nach REACH nicht verwendet werden dürften. Die Kontrollen sind nicht nur zahlenmäßig unzureichend, es fehlt den Behörden auch an Möglichkeiten, gefährliche Substanzen festzustellen.
  
Hierzu kommentiert die Europaabgeordnete Jutta Paulus:
Bild von Rupert Kittinger-Sereinig auf Pixabay

PRESSEMITTEILUNG: Kein Blei mehr in recycelten Kunststoffen!

PRESSEMITTEILUNG, Mittwoch, 12. Februar 2020 – Straßburg

Das Europäische Parlament hat heute (Mittwoch, 12. Februar) mit absoluter Mehrheit eine Initiative der Fraktion Die Grünen/Freie Europäische Allianz unterstützt. Damit ist der Vorschlag der Europäischen Kommission, das Nervengift Blei über recycelte PVC-Kunststoffe weiter in Umlauf zu bringen, abgelehnt. Die Abgeordneten fordern die EU-Kommission auf, einen Vorschlag über Standards für recycelte und neue Kunststoffe vorzulegen.

Jutta Paulus, Mitglied im Umweltausschuss und in der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, kommentiert:

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PRESSEMITTEILUNG: Verbot des Bienen-Killers Thiacloprid

PRESSEMITTEILUNG: Verbot des Bienen-Killers Thiacloprid

PRESSEMITTEILUNG, Dienstag, 14. Januar 2020 – Straßburg

Verbot des Bienen-Killers Thiacloprid

Die Zulassung des in Insektiziden verwendeten Wirkstoffs Thiacloprid läuft Ende April 2020 aus und wird nach Aussage der EU-Kommission nicht verlängert. Das bedeutet, dass der Wirkstoff danach verboten sein wird. Es ist das vierte Neonicotinoid, das in der EU vom Markt genommen wird.
 
 
Hierzu kommentiert die grüne Europaabgeordnete Jutta Paulus:
Umfrage zum Auskunftsrecht der EU-Chemikalienverordnung: Der Verbraucher weiß, dass er nichts weiß

Umfrage zum Auskunftsrecht der EU-Chemikalienverordnung: Der Verbraucher weiß, dass er nichts weiß

PRESSEMITTEILUNG, Mittwoch, 17. Juli 2019 – Straßburg Seit 12 Jahren ist die EU-Chemikalien-Verordnung REACH in Kraft. Dank ihr haben Konsumentinnen und Konsumenten das Recht, Auskunft über „besonders besorgniserregende Stoffe“ (SVHCs) bei Herstellern von Produkten zu erhalten (1). SVHCs sind Stoffe mit besonders gefährlichen Eigenschaften, die schwerwiegende Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben können. Aber wirkt […]

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Einfälle statt Abfälle

Einfälle statt Abfälle

Meine langjährige Tätigkeit im Labor hat mir einige Probleme in der chemischen Industrie vor Augen geführt. Vor allem eine Denkweise konnte ich beobachten: die der Linearwirtschaft. Linearwirtschaft bedeutet, dass ein Rohstoff einmal benutzt und danach weggeworfen, also deponiert oder verbrannt wird. Es werden also viele Abfälle geschaffen, deren energetischer Wert nur durch Verbrennung, und nicht durch Wiederverwendung oder Recycling genutzt wird.

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Raus aus den Fossilen – nicht nur im Energiesektor

Raus aus den Fossilen – nicht nur im Energiesektor

Seit dem Beginn des zweiten Weltkriegs wird der Großteil aller Grundstoffe für die Chemieindustrie, die in einer Vielzahl unserer alltäglichen Produkte enthalten sind, aus Erdöl hergestellt. Das war nicht immer so. Vor dem zweiten Weltkrieg war Steinkohlenteer, der bei der Herstellung von Leuchtgas aus Kohle gewonnen wurde, der wichtigste Grundstoff der organischen Chemie.

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Chemie - Weniger kann mehr sein

Chemie – Weniger kann mehr sein

Im Bereich der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln werden häufig Verfahren genutzt, die wenig effizient sind. Damit geht logischerweise ein unnötiger Verbrauch von Energie und Ressourcen einher, der  nicht nötig ist – aber wegen fehlender Anreize sind verschwenderische Verfahren „wirtschaftlich sinnvoll“ – teilweise auf Kosten der Patienten.

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