Jutta beim Online Fachgespräch “10 Jahre nach Fukushima – Atomrisiko Europa?”

Online-Fachgespräch der Grünen Bundestagsfraktion: “10 Jahre nach Fukushima – Atomrisiko Europa?”

Donnerstag 11. März 16:00-18:00 Uhr

Die Aufzeichnung findet ihr hier.

10 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima zeigt sich, dass nicht überall in Europa die Lehren aus dem japanischen Atomunfall gezogen wurden.

Da Neubauten extrem teuer sind, wollen einige Länder, die immer noch auf Atomkraft setzen, die Laufzeiten ihrer alten AKW über die ursprünglich vorgesehene Betriebsdauer hinaus verlängern. Was heißt das für das Risiko?

Außerdem drohen neue Förderungen der Atomkraft. Im Rahmen der Definition von Nachhaltigkeitskriterien für Finanzanlagen (“Taxonomie-Richtlinie”) in der EU machen einige Mitgliedsstaaten Druck, auch die Atomkraft als grüne Geldanlage einzustufen, obwohl in der Richtlinie festgeschrieben ist, dass grüne Investments keine langfristigen negativen Folgen haben dürfen. Auch die Förderung von „gelbem“ Wasserstoff soll der Atomkraft eine Renaissance ermöglichen.

Welche Risiken für Sicherheit, Klimaschutz und Energiewende liegen in diesen Entwicklungen?

Teilnehmer*innen:

  • Sylvia Kotting-Uhl MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages
  • Oliver Krischer MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender
  • Dr. Franziska Brantner MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin, Sprecherin für Europapolitik
  • Jutta Paulus MdEP, Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
  • Mycle Schneider, internationaler Energie- und Atompolitikberater
  • Prof. Dr. Christian von Hirschhausen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Andreas Molin, Abteilungsleiter Klima und Energie am Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Österreich
  • Juliane Dickel, Leitung Atom- und Energiepolitik/Internationale Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

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