Kein Eiertanz bei der Methanverordnung

Zur heute angenommenen Ratsposition zur Methanverordnung äußert sich Jutta Paulus, Chefverhandlerin der Verordnung für das Europäische Parlament:

„Die Methanverordnung ist der Sündenbock für die Folgen von Trumps Irankrieg. Die Verordnung zum Grund der hohen Energiepreise zu machen, ist ein absolutes Ablenkungsmanöver. Wer Gas nicht abfackelt oder ungenutzt entweichen lässt, trägt zur Energiepreisstabilität bei. Viele Unternehmen wissen das und haben sich darauf längst eingestellt. Darum brauchen Unternehmen Planungssicherheit und keinen Eiertanz. Darum müssen die Trilogverhandlungen diese Klarheit zügig liefern. Zudem fand sich trotz des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und Gaskrise damals eine breite Mehrheit für die Methanverordnung.

Es ist gut, dass die Mitgliedstaaten nicht den populistischen Forderungen des Parlaments nach einer dreijährigen Verschiebung der Berichtspflichten folgen. Trotzdem schlagen die EU-Botschafter Änderungen vor, um Öl- und Gasproduzenten in der EU von ihren Hausaufgaben zu befreien.“